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Haben Sie schon einmal ein Elektroauto auf Deutschlands Straßen gesehen? Vermutlich nicht. Bislang gibt es ja auch lediglich einige Kleinstserien-Modelle exotischer Hersteller zu kaufen – und auch nur für Menschen, die das nötige Kleingeld besitzen. Doch auch wenn der erste E-Mercedes erst in drei, vier Jahren auf den Markt kommen wird, ist der Hype um Elektroautos in vollem Gange. Während die Automobilhersteller an ihren Prototypen herumbasteln und die Regierungen pompöse Mobilitätskonferenzen veranstalten, nutzen die Stromkonzerne das populäre Thema mit weitaus wahrnehmbaren Resultaten für ihre Imagepflege.

Verkehrsschild TorstraßeSo hat ein Energieriese bereits eine Stromtankstelle auf der Straßenseite gegenüber unserer Agentur in der Torstraße installiert. Wir harren nun der Dinge und sind gespannt, wann dort das erste Elektroauto andocken wird. Wie man hört, planen Mitsubishi, Citroën und Peugeot ja zumindest, im Herbst erste Serienmodelle anzubieten. Doch wie auch immer sich der Markt für strombetriebene Fahrzeuge entwickeln wird: Ein eigenes Verkehrsschild für die zukünftigen Verkehrspioniere existiert schon! Um ihre Batterie aufzuladen, dürfen E-Wagen vor unserem Büro in einer Zone parken, wo ansonsten absolutes Halteverbot herrscht. Einige solvente Autobesitzer interpretieren das Schild jedoch offenbar falsch, denn die Parkfläche vor unserer Tür ist des öfteren mit massigen Boliden besetzt. Einen Stecker hat davon allerdings keiner.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KOMPAKTMEDIEN haben eine Meinung. Deshalb bloggen wir Neuigkeiten aus dem Agenturleben, Interessantes zu unseren Profilthemen und Skurriles aus dem Alltag.