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Glitzer, Strähnchen, Einhörner

10. November 2017

Für das Bundesbildungsministerium organisiert KOMPAKTMEDIEN eine bundesweite Informationstour rund um das Aufstiegs-BAföG. Hierbei macht unser Kunde auf die Neuerungen bei der Förderung aufmerksam. Unsere Projektmanagerin Hanna Hüneke besucht dafür regelmäßig Freisprechungsfeiern und Azubi-Wettbewerbe. Ihr persönliches „HAARlight“ der letzten Wochen war aber der Besuch einer Fachmesse für Frisuren und Kosmetik.

ProjektmanagerInnen bei KOMPAKTMEDIEN planen, organisieren und koordinieren –  meist vom Schreibtisch aus. Manchmal verlassen sie aber auch das Büro und betreuen unsere Kunden und ihre Projekte vor Ort. Das Umschalten von Theorie auf Praxis ist eigentlich immer spannend. Regelrecht glamourös wurde ein Termin für die Kampagne zum Aufstiegs-BAföG, bei dem ich dabei sein durfte.

Ob Freisprechungsfeier oder Azubi-Wettbewerb: Rund 100 Veranstaltungen absolviert die Aufstiegs-BAföG-Tour im Jahr 2017. Wir von KOMPAKTMEDIEN bewerben und organisieren die Tour-Stopps, bei denen PromoterInnen bunt gefüllte Turnbeutel an Auszubildende im letzten Lehrjahr übergeben und Informationsmaterialien verteilen.

Rumhängen war nicht: Die Autorin im Einsatz mit einer Promoterin.

Heute mal eine Einhorn-Frisur?

*schnipp schnapp* lautete das Motto im Oktober, denn ich fuhr zur Fachmesse HAARE2017 nach Nürnberg. Dort stellten junge Auszubildende in verschiedenen Wettbewerben des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks sowie des Landesinnungsverbands des bayerischen Friseurhandwerks ihr Können unter Beweis. Und das in so schillernden Kategorien wie  „Rainbow-Einhorn-Frisuren“, „Fantasy“ oder „Bayern-Style“.

Gefühlt waren es 1001 Fragen, die im Rahmen meiner Vorbereitung zu klären waren, zum Beispiel: Wie ist der Ablauf vor Ort? Wer geht wann und wo auf die Bühne? Welche Promoterin, welcher Promoter ist mit dabei? Wer könnte interviewt werden? Wer fotografiert den Einsatz? Wie viele Informationsmaterialien brauchen wir? Welche Fragen und Abläufe können erst vor Ort geklärt werden? Welche (Sonder-)Wünsche haben die Veranstalter? Und: Wie komme ich nach Nürnberg und komme ich vielleicht mit einer supertrendigen Frisur zurück nach Berlin?

Kein Gelingen ohne Briefing

Montagfrüh in Nürnberg war dann erstmal allerlei Praktisches zu klären: Wo kann sich der Fotograf akkreditieren? Welche Parkplätze sind für die Promoter reserviert? Und wer hat eigentlich die Kiste mit den Flyern in Empfang genommen?

Bevor sich dann alle in den Trubel stürzten, standen ausführliche Briefings an:  Der Fotograf musste wissen, welche Motive für die spätere Reportage gebraucht werden. Und was unbedingt im Bild zu sehen sein soll – die Kampagnen-Logos beispielsweise. Gestellt wirken sollen die Bilder aber auch nicht, außerdem muss der Hintergrund stimmen. Das sind viele Herausforderungen auf einmal, die man vorher gründlich besprechen muss, damit später die Ausbeute stimmt. Denn wir hatten alle noch nie miteinander gearbeitet und mussten dennoch als Team funktionieren.

Gemeinsam und bepackt mit 100 Turnbeuteln ging es dann in Richtung Messe und Trubel. Was mich beeindruckt hat: Überall waren junge, bunte Menschen, die sich über die neuesten Trends informierten, wie z.B. den Beruf des Barbiers, der sich auf Bärte spezialisiert. Die Promoter Natascha und Peter verteilten fleißig Informationsmaterialien und überreichten auf der Show-Bühne Turnbeutel an alle Wettbewerbsteilnehmenden. Nach vier spannenden und anstrengenden Stunden waren alle Beteiligten zufrieden und ich konnte schon ein paar Anfragen für Tourstopps auf künftigen Ehrungsfeiern verbuchen.

Falsch gewettet

In Nürnberg ging damit ein langer Tag mit viel Glitzer und Farbe zu Ende. Im Zug zurück nach Berlin habe ich meine Eindrücke für das Aufstiegs-BAföG Tour-Tagebuch geschrieben, damit  der Beitrag gleich am nächsten Tag online gestellt werden konnte. Hier war wieder Zusammenarbeit gefragt: bei Textkorrekturen, der Foto-Auswahl und Freigaben von Interviewten und dem Kunden.

Erschöpft nach einem langen Arbeitstag, aber immer noch mit der „alten“ Frisur: Projektmanagerin Hanna Hüneke.

Ich habe für mich mitgenommen: Eine gute Abstimmung im Vorfeld der Veranstaltung mit dem Kunden, mit den Veranstaltern und den Möglichkeiten sowie weiteren Beteiligten ist das Wichtigste für einen erfolgreichen Vor-Ort-Termin. Am Tag der Veranstaltung sollten nur noch letzte Abstimmungen nötig sein.

Nur eines blieb auf der Strecke: Obwohl die Kolleginnen und Kollegen im Büro schon Wetten abgeschlossen hatten, ob ich mit roten Haaren oder Kurzhaarfrisur zurückkomme, blieb auf meinem Schopf alles beim Alten. Denn Zeit für ein Styling auf der Messe war leider nicht.

Hanna Hüneke ist Projektmanagerin bei KOMPAKTMEDIEN und immer neugierig auf neue Berufswelten. Das von ihr betreute AFBG-Tour-Tagebuch finden Sie hier.

Bilder: BMBF