Idee und Ziel: Ein positives Bild vom Alter in Deutschland
Im Jahr 2060 wird es in Deutschland etwa genauso viele älter als 80-Jährige wie jünger als 20-Jährige geben. Dies ergab die 12. Bevölkerungsvorausrechnung des Statistischen Bundesamts. Die Auswirkungen dieser Entwicklung werden nicht allein spürbar in den Sozialkassen oder in der Altenpflege – alle Lebensbereiche werden davon beeinflusst werden. KOMPAKTMEDIEN hat früh erkannt, welchen Herausforderungen sich eine alternde Gesellschaft stellen muss. Schon bei der Realisierung des Portals www.wirtschaftskraft-alter.de haben wir Seniorenpolitik als Wirtschafts- und Verbraucherpolitik definiert. Dort, wie auch bei den Publikationen für das BMFSFJ, setzten wir auf ein realistisches Bild des Alters in Deutschland: Wurde noch bis vor wenigen Jahren ein hohes Lebensalter tendenziell eher als Defizit wahrgenommen, bestärken wir, dass sich ein positives Bild von Seniorinnen und Senioren in der gesellschaftlichen Wahrnehmung durchsetzt.
Umsetzung: Miteinander der Generationen
In der Kommunikation der Politik für ältere Menschen in Deutschland – sowohl on- als auch offline – überzeugten wir mit unserem Fachwissen: Wir sind vertraut mit Modellprojekten und Programmen der Bundesregierung und deshalb in der Lage, schnell, serviceorientiert und verbraucherfreundlich zu informieren. Unser Anspruch ist es jedoch auch, das »Alter« in all seinen Facetten abzubilden und ältere Menschen adäquat anzusprechen. Der demografische Wandel stellt die Verantwortlichen in Gesellschaft und Politik vor besondere Herausforderungen. Eines unserer Kernanliegen ist, dass es keinesfalls zu einer Konfrontation zwischen Jüngeren und Älteren kommen darf, sondern dass es immer um die Beziehungen zwischen den Generationen gehen muss. Der demografische Wandel wirkt sich dabei auf alle Facetten des Lebens aus – Zusammenleben, Wohnung und Wohnumfeld oder auch auf den Arbeitsmarkt: Die Anzahl jüngerer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird abnehmen. Viele Unternehmen fürchten, dass ihnen in Zukunft Fachkräfte fehlen. Vorausschauende Arbeitgeber sehen dies als Chance für ihre Firma und für die Älteren. Sie stellen sich langfristig auf Seniorinnen und Senioren ein und sorgen für entsprechende Arbeitsbedingungen.
Ergebnis: Lebenslanges Lernen
Ältere Menschen, ihre jüngeren Familienangehörigen oder Menschen, die Dienstleistungen für die ältere Generation anbieten wollen, finden mit unseren Produkten schnellen Zugang zu Informationen rund um die Angebote für Ältere. Unsere Kenntnisse zum Thema »Demografischer Wandel« erweitern wir kontinuierlich. Schon längst haben wir verinnerlicht: Klassische »nahtlose« Lebensläufe – also Ausbildung, Beruf und dann Ruhestand – werden mehr und mehr der Vergangenheit angehören. Die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen ist gerade für die heute mittlere und junge Generation zu einem entscheidenden Faktor geworden.

